1977 am 12.11. trafen sich 32 Gartenpächter, um über ein Schreiben des Gemeindevorstandes zu entscheiden. Da eine Umzäunung der Gartenanlage unumgänglich war, beschloß der Gemeindevorstand mit den dadurch anfallenden Kosten die Pacht zu erhöhen. Um dem entgegenzuwirken, entschieden die Laubenpieper den Zaun in Eigenregie zu errichten, Voraussetzung der Gemeinde war: Es mußte ein Verein gegründet werden. Das war nicht einfach, da die meisten der damaligen „Laubenpieper“ schon in den 50igern ihren Garten hatten und jetzt mußte plötzlich ein Verein her ?
Noch im selben Jahr, am 13.11.1978, konnte mit der Gemeinde ein Pachtvertrag abgeschlossen werden.
1979 stand die Frage im Raum: Wie bekommt man Geld in die arg gebeutelte Vereinskasse, um die mit einer Vereinsgründung verbundenen Kosten und Anschaffungen finanzieren zu können und nebenbei die Kontakte der einzelnen Mitgliedern zu pflegen?
Der damalige Vorstand mußte nicht lange überlegen und beschloss die Durchführung eines Gartenfestes, das mit großem Beifall der Mitgl. und den Langenselboldern bis zum heutigen Tag durchgeführt wird.
1980 kam man überein, dass ein Verein auch ein Logo braucht. Nach vielen selbstgezeichneten Entwürfen wurde der Entwurf mit den gekreuzten Spaten und Rechen für gut befunden und ist bis heute unser Vereinsemblem.
1980 wurde eine Baugenehmigung für die Umzäunung des Vereinsgelände erteilt und die damaligen Vereinsmitglieder gingen mit großen Eifer an die Sache heran, nicht ohne die benötigte, und beantragte, Zuschüsse des Landes einzuplanen. Es wurden Betonpfosten, Zäune und div. Gerätschaften organisiert und so konnte das erste große Projekt „Zaunbau“ das die Vereinskasse mit 23.000 DM, belastete in zwei Bauabschnitten angegangen werden. Gemeinschaftlich wurde in 18.000 Arbeits - Std. 650 m Zaun innerhalb von 2 Jahren errichtet.
1985 nachdem die erforderlichen Genehmigungen eingeholt wurden, war es dann soweit, dass wir eine eigene Toilettenanlage bauen konnten.
Seit 1985 lässt es sich der KGV nicht nehmen, mit einem kleinen aber feinen Stand an der alljährlichen Erntedankschau des Obst- u. Gartenbauvereins teilzunehmen.
1987 im Frühjahr begann der Verein mit dem Bau einer Wasserleitung.
1998 nachdem der als Geräteschuppen dienende Bauwagen in die Jahre gekommen ist, entschloss sich der Verein, für die Geräte und für die Geselligkeit der Mitglieder ein Vereinsheim zu bauen. Mit viel persönlichen Engagement und vielen Arbeits - Std. konnte nach einjähriger Bauzeit das neue Vereinsheim eingeweiht werden.
2000 wurde die vorläufig letzte große Hürde genommen- ein Stromanschluß für jeden Gartenpächter. Nachdem mehrere Hauptversammlungen abgehalten wurden, ging es daran, dieses letzte große Projekt „Stromanschluß für jedermann“ in Angriff zu nehmen. Es wurden erhebliche Mittel aufgeboten, Gräben mußten ausgehoben werden, im Weg stehende Wurzeln und Gestrüpp mussten beseitigt werde und was nicht Unerheblich war, eine fünfstellige Summe mußte aufgebracht werden, um dieses Projekt mit Erfolg abzuschließen.
2004 wurde, nach einjähriger Verspätung, das 25jährige Vereinsjubiläum in der Herenscheune gefeiert. Zahlreiche Jubilare konnten an dieser Feier für Ihre langjährige Vereinstreue geehrt werden.
2005 wurde die überarbeitete Vereinssatzung in der Mitgliederversammlung am 26. Februar genehmigt. Eine wesentliche Änderung betraf die Ableistung der von den Mitgliedern zu leistenden Arbeitsstunden für den Verein. Gab es bisher feste Termine für die Mitglieder, um gemeinsam die Arbeitsstunden abzuleisten, ist es jetzt jedem Mitglied möglich, die Arbeiten nach eigenem Zeitplan durchzuführen. Dazu entwickelt der Vorstand „Arbeitsprojekte“, die den Mitgliedern angeboten werden und die dann uber´s Jahr abgearbeitet werden.
Eine weitere Neuerung war der Einsatz eines Geräte- und Zeugwarts, bei dem die Mitglieder die vereinseigenen Arbeitsgeräte ausleihen können.
2006 wurden die Wege in der Kleingartenanlage benannt und mit Schildern versehen. Jetzt gibt es den „Laubenpieperweg“, „Brunnenweg“ und „Spitzweg“.
2008 wurde die Gartenordnung überarbeitet und von den Mitgliedern am 21. Januar genehmigt. Seitdem darf z.B. auch Samstags bis 17.00 Uhr mit Geräten gearbeitet werden.
In diesem Jahr fand am 14./15. Juni das 30-jährige Vereinsjubiläum in der Herrenscheune statt.